Landessieger „Starke Schule“

Am Montag, dem 21.03.2011, fuhren 10 Schüler, 7 Lehrer, die Elternratsvorsitzende Frau Bettge, der Bürgermeister Herr Feustel und die Kämmerin Frau Graichen auf Einladung der Hertie-Stiftung zur Preisverleihung „Starke Schule“ nach Dresden.
Schon allein das war ein Erfolg, da nur vier Schulen von insgesamt 20, die sich beworben hatten, von einer Jury ausgewählt wurden.
Niemand von den Beteiligten wusste an diesem Tag, welchen Platz er einnehmen würde.
Nachdem einige Grußworte von der Leiterin der Bildungsprojekte der Deutschen Bank AG, Frau Marlehn Thieme, des Staatsministers für Kultur und Sport, Herr Prof. Dr. Roland Wöller und des Geschäftsführers des Bildungswerkes der Sächsischen Wirtschaft e.V., Herr Heiko Prötzsch, überbracht und das Projekt „Starke Schule“ noch einmal kurz vorgestellt wurde, stieg die Spannung im Saal, denn der eigentliche Höhepunkt nahte – die Verkündung der einzelnen Platzierungen.
Nachdem die Schulen von Platz vier und drei benannt waren, ging es nun noch um Platz zwei oder eins. Da beide Schulen den Namen Pestalozzi tragen und auf beide Schulen einige Kriterien der Laudatio zutrafen, war erst mit der Ortsbezeichnung klar, dass wir es nach 2007 Hauptschulpreis „Die beste Schule mit Hauptschulabschluss“ nun 2011“Starke Schule. Deutschlands beste Schulen, die zur Ausbildungsreife führen“- wieder zum Landessieger Sachsen- Platz eins gebracht hatten.
Die Freude war riesig groß und Jubel brach aus – denn damit hatten wir nun wirklich nicht gerechnet. Große Freude auch deshalb, weil mit dem ersten Platz ein Preisgeld von 5000,00 € verbunden ist.
Damit war aber die Aufregung noch nicht vorüber, denn nun mussten sich unsere Schüler präsentieren und der Jury noch einmal kurz erklären, was aus ihrer Sicht eine starke Schule ausmacht.
Clara Bettge aus der Klasse 6b, Fabienne Unger aus der Klasse 8b und Philipp Kahlert aus der Klasse 10a brachten in einem kurzen szenischen Spiel ihre Sichtweise auf die Dinge zum Ausdruck und erheiterten an der ein oder anderen Stelle auch das Publikum.
Nach einem kleinen Imbiss fuhren wir mit Stolz und vielen bewegten Eindrücken zurück nach Wilkau-Haßlau.
Und wenn man uns fragt, was macht denn nun eine „Starke Schule“ aus, so ist es das Gesamtbild einer Schule, das aus –zig kleinen Puzzleteilen besteht, welche immer an die richtige Stelle passen müssen.
Dazu bedarf es einer sehr guten Kooperation vieler Partner, angefangen von den Schülern, Eltern, Lehrern über die Schulsozialarbeit, den Schulförderverein bis hin zu den Unternehmen und Einrichtungen der regionalen Wirtschaft, der Kommunalpolitik und verschiedenster Netzwerke, die das Ziel haben, junge Menschen nach ihrer schulischen in eine berufliche Ausbildung zu überführen, dort wo sich junge Menschen wohl fühlen, ihre Stärken einbringen und ihr Leben meistern können.
Dafür auch ein herzliches Dankeschön, denn ohne all unsere Partner wäre dieser schöne Erfolg wohl nicht möglich gewesen.
Heike Juschten
[smooth=id:30;]